Oldtimer-Aufbereitung in Oranienburg
Ein Klassiker ist selten nur ein Auto. Entsprechend gehen wir damit um: dünne oder einschichtige Lacke, gealterte Gummis, Chrom und empfindliche Materialien vertragen nichts von dem, was bei einem Neuwagen selbstverständlich ist. In Oranienburg arbeiten wir hier bewusst zurückhaltend, mit Messung statt Gefühl, und besprechen jeden Schritt, bevor er gemacht wird.
- Gemessen wird an jedem Bauteil, bevor eine Maschine angesetzt wird
- Was bleibt und was herausgearbeitet wird, entscheiden Sie
- Materialgerecht statt universell: Chrom, Gummi und Zierteile
- Schutz, der sich wieder abnehmen lässt
Unsere Empfehlung
Oldtimer-Aufbereitung
Dünner Lack verzeiht keinen Fehler, und was einmal abgetragen ist, kommt nicht zurück. Deshalb messen wir, bevor wir polieren, und hören lieber einen Schritt zu früh auf als einen zu spät.

Wie wir an einen Klassiker gehen
- Schichtdicke gemessen
- Wäsche nur von Hand
- So wenig wie möglich
- Werterhalt
Was ein Klassiker anders braucht
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Erst messen, dann entscheiden
Lackschichtmessung
Neuwagenlack hat eine Klarlackschicht als Reserve. Ein Einschichtlack aus den Sechzigern hat sie nicht: Was dort abgetragen wird, ist Farbe. Deshalb wird jedes Bauteil einzeln gemessen, bevor irgendeine Maschine angesetzt wird, und die Messwerte entscheiden, nicht das Gefühl.

Patina oder Politur
Die Entscheidung gehört Ihnen
Ein Originallack mit Gebrauchsspuren ist für viele mehr wert als ein hochglänzender. Wir zeigen an einer Testfläche, was möglich wäre und was es an Substanz kostet, und Sie entscheiden danach. Nichts wird herauspoliert, worüber nicht vorher gesprochen wurde.
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Chrom und Zierleisten
Kein Schleifmittel auf dünne Schichten
Alte Chromteile tragen oft nur noch eine hauchdünne Schicht. Grobe Chrompolitur nimmt sie mit, und darunter kommt Messing oder blanker Stahl zum Vorschein. Zierleisten werden von Hand und mit dem mildesten Mittel bearbeitet, das noch etwas bewirkt.
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Gummi und Dichtungen
Was austrocknet, reißt
Fensterschächte, Türdichtungen und Scheibengummis sind an einem Klassiker selten nachkaufbar. Sie werden gereinigt und rückgefettet statt umgangen, weil ein geschmeidiges Gummi Jahre hält und ein sprödes bei der nächsten Türbewegung einreißt.
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Wachs statt dauerhafter Schicht
Reversibel, wie es sich für ein Original gehört
Eine Keramikbeschichtung schließt den Lack für Jahre ein. Auf einem Klassiker ist das selten gewollt, weil sie sich nicht ohne Weiteres zurücknehmen lässt. Wir besprechen, was zum Fahrzeug passt, und empfehlen im Zweifel den Schutz, der sich wieder abnehmen lässt.

Trocken und beheizt untergestellt
Auch zwischen den Arbeitsschritten
Klassiker stehen bei uns in der beheizten Halle, nicht auf dem Hof. Das ist kein Komfort, sondern Teil der Arbeit: Feuchtigkeit an Chrom, Zierleisten und Innenraum macht in einer Nacht zunichte, was tagsüber aufgebaut wurde.
Oldtimer
im Detail
Was uns am häufigsten gefragt wird. Weitere Antworten stehen im Detailing-Ratgeber.
Zum RatgeberWarum wird bei Klassikern zurückhaltender poliert?
Weil der Lack oft dünn oder einschichtig ist. Was einmal abgetragen wurde, kommt nicht zurück, und bei einem Originallack ist das ein unwiederbringlicher Verlust. Deshalb messen wir vor jedem Arbeitsschritt und arbeiten bewusst mit dem kleinstmöglichen Abtrag.
Was passiert mit Chrom, Gummi und Zierteilen?
Die werden mitgepflegt statt umgangen. Gealterte Gummis und Chrom vertragen keine Standardmittel. Dort entscheidet die Materialkenntnis darüber, ob ein Teil länger hält oder Schaden nimmt.
Nehmt ihr auch Fahrzeuge mit Originallack an?
Gerade die. Ein erhaltener Originallack ist der Teil eines Klassikers, den man nicht zurückkaufen kann, und er bestimmt seinen Wert mit. Wir behandeln ihn entsprechend: messen, an einer unauffälligen Stelle testen, und im Zweifel weniger machen. Wer ein maximales Ergebnis um jeden Preis will, ist bei uns falsch.
Muss die Patina weg?
Nur wenn Sie das wollen. Für viele Besitzer ist sie die Geschichte des Fahrzeugs und kein Mangel. Wir zeigen an einer Testfläche, was sich herausarbeiten ließe und was es an Lackdicke kostet, und danach entscheiden Sie. Diese Entscheidung nehmen wir niemandem ab.
Ist eine Keramikbeschichtung für einen Oldtimer sinnvoll?
Oft nicht. Sie hält den Zustand für Jahre fest und lässt sich nicht ohne Weiteres zurücknehmen, was bei einem Fahrzeug, das erhalten und nicht verändert werden soll, ein Nachteil ist. Wir besprechen die Alternativen und empfehlen im Zweifel den Schutz, der reversibel ist.
Kann ein alter Lack überhaupt wieder glänzen?
Oft mehr, als man erwartet, aber nicht immer bis zum Neuwagenbild, und das ist auch nicht das Ziel. Ein Ergebnis, das ehrlich zum Fahrzeug passt, ist einem geschönten vorzuziehen, das Substanz gekostet hat.
Oldtimer in Oranienburg
Unsere Halle steht in der Germendorfer Allee 20 in 16515 Oranienburg, im Landkreis Oberhavel. Für eine gründliche Aufbereitung lohnt sich auch eine längere Anfahrt. Das Fahrzeug bleibt ohnehin mehrere Stunden bis Tage bei uns.
Ihr Aufbereiter für


